Produktinformationen
Schüler-/innen vor Ort

Berufsschüler-/innen der Christian-Schmidt-Schule, Neckarsulm, besichtigen Hammerwerk Baumann

20 Schüler-/innen aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenführer waren am vergangenen Freitag gemeinsam mit Ihrem Lehrer Herrn Ehrmann zu Gast im Ausbildungsbetrieb ihres Mitschülers Tayfun Abas, der bei der Freiformschmiede Baumann eine Lehre macht.

Dass es einen Produktionsbetrieb, in dem traditionelles handwerkliches Können und körperliche Arbeit noch im Vordergrund stehen, tatsächlich noch gibt, beeindruckte die Schüler-/innen stark.
Im Gegensatz zu Ausbildungsbetrieben wie zum Beispiel Audi, wo Anlagen- und Robotertechnik im Fokus stehen, ist hier die „Manpower“ richtig zu spüren und zu hören.

Besonders interessant für die Schüler-/innen war der gesamte Schmiedebereich mit einer 800 Tonnen Schmiedepresse und den sieben Fall- und Lufthämmern, sowie die Dreherei, wo bei der Bearbeitung von Rohteilen noch Augenmaß und Erfahrung gefragt sind. Zum Abschluss stand Seniorchef Fritz Baumann den Schülern zu Ihren zahlreichen Fragen in der geräumigen Pressenhalle Rede und Antwort, was dem erfahrenen Schmiedemeister sichtlich Spaß machte.   

 

Neue Sandstrahlanlage DT 2300 8/1:
Sandstrahlanlage DT 2300 8/1

Seit 1. Dezember steht in der Hammerschmiede eine DT 2300 Sandstrahlanlage der Firma STP Sandstrahltechnik aus Pliezhausen, die den neuesten Anforderungen an Energieeffizienz und Immissionsschutz entspricht. Es handelt sich hierbei um eine Drehtischanlage deren Abmessungen speziell für den Bedarf der Hammerschmiede Baumann konzipiert wurden.

 

Der Drehtisch ist ausgelegt für bis zu 2,5 Tonnen Beladung, die in einem Durchgang gestrahlt werden können. Die lichten Maße des Drehtisches umfassen 2300 mm im Durchmesser und bis zu 450 mm in der Höhe.

 

In die Entstaubungsanlage wurden spezielle Filterpatronen eingebaut, damit die wärmende Abluft problemlos in die Produktionshalle rückgeführt werden kann. Der Antrieb erfolgt mittels neuester energieeffizienter E-Motoren.

16.12.2015: Neuer Glockenklöppel für die "Betglocke" in der Mauritiuskirche

Besonderes Weihnachtsgeschenk vom Hammerwerk Baumann

Neuer Glockenklöppel für die "Betglocke" in der Mauritiuskirche

 

"Irgendetwas stimmt nicht mit unserem Geläut". Dieser Satz ging zwischen dem Pfarrer-Ehepaar Ruth und Dieter Kern und Mesner Wolfgang Schuster von der Evangelischen Kirchengemeinde Güglingen hin und her. Auch manchen Gemeindegliedern war eine Veränderung aufgefallen - und dann hat man mal geschaut, was mit den Glocken im Turm der "Mauritiuskirche" los ist.

 

 Und siehe da: Die zweitgrößte Glocke des fünfglockigen Geläuts verursachte die Misstöne. Sie hängt seit 1958 im Turm, wiegt 670 kg und wurde in der Glockengießerei Bachert in Heilbronn gegossen. Sie läutet in g, ist geziert mit der Aufschrift „Zur Ehre Gottes läute ich“ und wird Betglocke genannt, weil sie zum Vaterunser während des Gottesdienstes läutet. Dadurch können kranke und zu Hause gebliebene Menschen trotz der Entfernung in das Vaterunser mit einstimmen. Außerdem läutet sie zweimal täglich, um die Menschen zum Gebet einzuladen. Zum Mittagsgebet um 12 Uhr und je nach Jahreszeit - zwischen 17.30 und 21 Uhr - zum Abendgebet.

 

Was war passiert? Der untere Teil des Glockenklöppels, im Fachjargon "Schwung" genannt, war abgebrochen. Ein Riss hatte dies ausgelöst. Guter Rat war in diesem Fall nicht teuer. Kurzerhand setzte sich Pfarrerin Ruth Kern mit dem Hammerwerk Baumann in Frauenzimmern und der Firma Eisenhart in Möglingen in Verbindung, um auszuloten, was da zu tun ist. "Eine Reparatur kommt nicht in Frage - man braucht einen neuen Klöppel", war die eindeutige Aussage des Glockenspezialisten.

 

Und dann ging alles ganz schnell: die Firma Eisenhart fertigte eine Zeichnung für den Klöppel, der auf die Betglocke abgestimmt sein musste. Nach diesem Plan gingen kurz darauf vier Hammerschmiede in Frauenzimmern ans Werk und haben den Klöppel mit einer Länge von 101 Zentimeter und einem Gewicht von 37,5 Kilogramm als Freiform-Schmiedestück hergestellt. Wie es Brauch ist, wurden die Namen der vier Mitarbeiter samt Datum und Herstellungsort in den Schwung des Klöppels eingraviert: Interessant dabei ist, dass zwei türkische, ein italienischer und ein deutscher Hammerschmied multikulturell zusammengearbeitet haben.

 

Jetzt geht der Klöppel nochmals zur Firma Eisenhart. Dort werden die notwendigen Löcher gebohrt, damit der "Tongeber" anschließend mit Lederriemen in der Glocke befestigt werden kann.

Man hofft darauf, dass der neue Klöppel noch vor Weihnachten montiert und das Geläut der "Mauritiuskirche" dann wieder in bekannter Klangform zu den Festtagen und danach erschallen kann.

Ruth Kern hat sich nicht nur bei den beiden Handwerksbetrieben für die rasche Umsetzung des Reparatur- bzw. Neuauftrages gefreut, sondern ganz besonders darüber, dass Seniorchef Fritz Baumann mit seinem Sohn Bernhard wissen ließen, keine Rechnung für ihre Arbeit zu schreiben, sondern den neuen Glockenklöppel mit einem Wert von über 1000 Euro zu stiften - so, wie sie es schon vor ein paar Jahren bei der Erneuerung der kleinen Glocke im Turm der Leonhardskapelle getan haben. Wenn das kein Weihnachtsgeschenk ist... -rob-

01.01.1970

14.09.2015: Inbetriebnahme Hochleistungsbandsäge HBE Dynamic

 

Mit einem präzisen Führungssystem, intuitiver NC-Steuerung und einer hochmodernen Schnittdrucksteuerung wurde am Montag, den 14.09. 2015, die neue Bandsägemaschine HDE Dynamic der Firma Behringer in Betrieb genommen. Ab sofort kann Stabmaterial mit einem Durchmesser bis zu 510 mm rund und vierkant noch effizienter auf die erforderlichen Längen gesägt werden.

 

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März 2015: Größtes Schmiedestück der Firmengeschichte erstellt.
Presseartikel
Zeitungsartikel aus der Heilbronner Stimme vom 27.01.2015

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